KMOS. Warum? Was? Wer? Wie?
"First Light" für KMOS am Very Large Telescope:
Das Instrument ist am Nasmyth-B-Focus des VLT UT1 installiert.

Credit: ESO/G. Lombardi.

KMOS (K-Band Multi-Object Spectrometer) ist ein Multi-Objekt-Spektrometer für das nahe Infrarot, das von einem britisch-deutschen Konsortium für die Europäische Südsternwarte (ESO) gebaut wurde. Als eines von mehreren Instrumenten der zweiten Generation wurde es am Very Large Telecope (VLT) der ESO auf dem Cerro Paranal in Chile installiert.

KMOS kann räumlich aufgelöste Spektraldaten von bis zu 24 Objekten gleichzeitig liefern. Dazu kommen frei platzierbare Integral-Field-Units (IFUs) zum Einsatz, die jeweils ein Feld von 2.8x2.8 Bogensekunden abdecken und dieses in 14x14 räumliche Pixel auflösen.

Das Instrument befindet sich seit 2013 im regulären Betrieb.

Die vier Unit-Teleskope des VLT auf dem Cerro Paranal.
KMOS befindet sich am UT1 (links).

Credit: ESO/F. Kamphues.

An der Universitätssternwarte wurden die Instrumenten-Software sowie die Steuerungselektronik für KMOS entwickelt und gebaut.


Zuletzt geändert: 2017-03-08 (Michael Wegner)